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Es ist überliefert, dass die Chinesen schon um 4000 vor Christus um die Heilwirkung von gewissen Edelsteinen wussten und sie einsetzten. Auch die Ägypter, die Inder und die Römer und Griechen setzten Heilsteine gegen körperliche und seelische Leiden ein. Die heilenden Kräfte von Steinen sind medizinisch nicht nachweisbar, so dass man Beschreibungen dieser – möglichen – Wirkungen nicht als Therapieanleitung missverstehen und damit nicht den Gang zum Arzt bei ernstzunehmenden Beschwerden ersetzen sollte. Es gibt Anleitungen, die Steine in Schmuck gefasst zu tragen, sie als Handschmeichler einzusetzen oder in pulverisierter Form einzunehmen oder in Salben zu verwenden. Die angenehmste und sicherlich attraktivste Art ist wohl, Schmuck mit Edelsteinen zu tragen. Zwei Wirkungen erzielt man damit auf jeden Fall: Man hat Freude daran und er trägt zur Schönheit bei. Viele Kulturen und Religionen sind und waren Heilsteine fester Bestandteil der Medizin. Inwieweit eine direkte Beeinflussung von Erkrankungen möglich ist und stattfindet, sei dahingestellt. Doch schon im 11. Jahrhundert hat die Äbtissin Hildegard von Bingen dargelegt, dass Krankheiten auch psychische, spirituelle Ursachen haben können, und in diesem Zusammenhang kann etwas, das die Seele erfreut, nicht verkehrt sein. Wichtig ist sicherlich auch der Glaube daran. Tatsache ist, dass Kristalle eine enorme Energie besitzen. Schwarzen Edelsteinen wie Hämatit, Onyx, Schwarzer Turmalin, Schneeflocken-Obsidian, Regenbogen-Obsidian und Rauchquarzsagt man nach, dass sie Licht entziehen und speichern können und vor allem die Konzentrationsfähigkeit fördern sowie Sicherheit und Schutz geben können und auf das Nervensystem wirken. Von roten Edelsteinen wie Rubin, Granat, Feueropal, Roter Jaspis und Roter Koralle sagt man, dass sie Aktivität, Energie, Lebensfreude und Beständigkeit fördern können. Körperlich sollen sie anregend auf den Kreislauf wirken, die Durchblutung unterstützen und das Immunsystem stärken. Eine sanft anregende Wirkung schreibt man orangefarbenen Edelsteinen wie dem Karneol, dem Orangencalcit und dem Feueropal zu, und dass sie Ruhe und Ausgeglichenheit geben, außerdem anregend auf den Blutkreislauf wirken und die Verdauung unterstützen. Gelbe Edelsteine sollen Lebensfreude und Kontaktfreudigkeit vermitteln und körperlich auf Magen, Leber, Milz, Galle und Bauchspeicheldrüse anregend wirken. Zu den gelben Edelsteinen zählen Bernstein, Citrin, Pyrit, Rutilquarz, Tigerauge und Topas. Die Fähigkeit, Zärtlichkeit und Empfindsamkeit fördern zu können, schreibt man rosafarbenen Edelsteinen wie Rosenquarz, Rhodonit und Rhodochrosit zu. Außerdem sollen sie eine beruhigende und harmonisierende Wirkung haben, vor allem auf die Herztätigkeit. Grüne Edelsteine sollen ausgleichend und harmonisierend wirken und körperlich eine Wirkung auf den Blutkreislauf, Leber und Galle haben. Dazu gehören Amazonit, Aventurin, Chrysokoll, Chrysopras, Heliotrop, Jade/ Nephrit, Malachit, Olivin, Serpentin, Smaragd und Turmalin. Blauen Edelsteinen – Apatit, Aquamarin, Chalzedon, Blauer Fluorit, Lapislazuli, Larimar, Saphir, Sodalith, Blauer Topas und Türkis – sagt man nach, dass sie die Kommunikation fördern sowie Ausdruck und die schöpferische Kraft fördern können, das Gefühl von Freiheit und Abenteuer wecken und körperlich die Tätigkeit der Nieren und Blase beeinflussen und auf die Lunge und die Stimme wirken . Violette Edelsteine seien inspirierend, steigerten die Leistungsfähigkeit und könnten positiv auf die Intuition wirken, wird beschrieben und eine Wirkung auf die Tätigkeit des Gehirns. Violette Edelsteine sind Amethyst, Fluorit und Rubin in violetten Schattierungen. Klare, weiße oder silberne Edelsteine schließlich sollen Reinheit und Klarheit vermitteln, die Spiritualität und die Erkenntnis fördern. Auch wird ihnen Einfluss auf den Stoffwechsel nachgesagt und eine positive Beeinflussung des Zusammenwirkens der Organe. Dazu werden Bergkristall, Diamant, Girasol, Magnesit, Mondstein und Perle gezählt.
Name: Susan Mueller E-Mail: ralf-richter1@gmx.de
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