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Lejaby als Marke wurde im Jahr 1930 in Bellegarde sur Valserine gegründet, d.h. in Zeiten als die Menschen gerade durch die goldenen 20er Jahre direkt in eine Weltwirtschaftskrise geschlittert waren. Ein mutige Entscheidung zu diesem Zeitpunkt eine neue Marke für Dessous zu entwickeln. In den 50er Jahren sah schon wieder alles ganz anders aus. Nylon revolutionierte die Dessousmode und machte ausgefallene Stücke und neue Schnitte zu. In den 60er Jahren setzte Lejaby einen weiteren Meilenstein. Das Unternehmen handelte einen exklusiven Vertrag zur Verwendung von Lycra aus, welches soeben erst entwickelt worden war.
Die freiheitsliebenden 70er Jahre. Mit kräftigen Farben gelang es Lejaby die wählerische Kundschaft für sich zu gewinnen. Den farblichen Höhepunkt setzte Lejaby in den 80er Jahren mit ihrer knallroten Spitze, die gleichzeitig das richtige Geschenk zum 50. Geburtstag der Marke darstellte. Obwohl es eine waghalsige Entscheidung war, konnte letztendlich mit Isabelle Adjani nichts schief gehen. Was für ein Körper? Was für eine Ausstrahlung? Ein großer wirtschaftlicher Erfolg kam mit der Einführung der Nuage-Linie. Lejaby, mittlerweile Tochterunternehmen der American Warnaco Group, entwickelte eine Kollektion, die sich wie eine zweite Haut trug. Sie schmiegte sich an den weiblichen Körper. Aus dieser Linie wurden mehr als 10 Millionen Teile innerhalb von 10 Jahren verkauft. In den heutigen Tagen scheint alles möglich und machbar. Tatoo-Effekte, geometrische Effekte, kontrastreiche Stoffe und Farben und Tweed-Look spielen mit der schnellen Mode unserer Tage und Lejaby erlangt eine internationale Dimension in der Welt der Dessous. Ab 2004 verändert Lejaby ihre Markenkommunikation mit der offenen und freizügigen Kampagne „Remember me ... Lejaby“. Ein kerniger Mann transportiert hier die grundlegende Botschaft der Dessousmarke. Die herkömmlichen Werbekampagnen werden gebrochen und Lejaby ist weiter auf dem Vormarsch. Übrigens gibt es die Erfolgsserie Nuage immer noch bei Lejaby. Allerdings findet sich das Prinzip der zweiten Haut in vielen aktuellen Kollektionen der Marke wieder.
Autor: Frank Oehler
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