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Schmuck aus Gold und Silber kennt Jeder. Doch auch andere Edelmetalle werden für die Herstellung von Schmuck verwendet. Vor Allem Kupfer ist modisch auf dem Vormarsch. Platin und Palladium sind eher selten und teuer. Einige Informationen zu diesen Metallen sind vielleicht ganz interessant. Die chemische Bezeichnung für Kupfer ist Cu von lateinisch „cuprum“. Der Schmelzpunkt von Kupfer liegt bei 1083,4 Grad Celsius. Kupfer ist selten gediegen oder in größeren Brocken zu finden. Das Metall hat einen Masseanteil von 0,01 Prozent und steht damit an 25. Stelle der Elementhäufigkeit der in der Erdhülle vorhandenen Elemente. Die bedeutendsten Lagerstätten für Kupfer sind in den USA in Montana, Utah und Arizona sowie New Mexico, In Südamerika in Peru und Chile, in Australien, im Iran und im Kaukasus, auf den Philippinen, aber auch in Europa in Spanien und Portugal, Polen und Deutschland. Reines Kupfer hat eine hellrote Farbe und ist hart und gut schmiedbar. Sogar zu hauchdünnen Drähten und Folien lässt es sich formen. Es besitzt nach Silber die beste Wärmeleitfähigkeit und elektrische Leitfähigkeit. Für Palladium steht die chemische Bezeichnung Pd. Palladium ist benannt nach der griechischen Göttin „'Pallas Athene“. Der Schmelzpunkt von Palladium liegt bei 1554 Grad Celsius. An der 72. Stelle der Elementhäufigkeit stehend, ist Palladium ein sehr seltenes Element, aber etwas häufiger als Gold und Platin. Sehr selten kommt Palladium in der Natur in gediegener Form zusammen mit Platinerzen vor, ist aber auch in nicht gediegener Form fast immer mit Platin vergesellschaftet. Palladium ist etwas härter als Platin, silberweiß glänzend und gut schmiedbar. Es lässt sich wie Gold zu dünnen Folien auswalzen. Platin hat die chemische Bezeichnung Pt von spanisch „platina“ (= kleines Silber). Sein Schmelzpunkt liegt bei 1772 Grad Celsius. Es kommt nur sehr selten vor und steht hinter Gold an der 76. Stelle der Elementhäufigkeit. In der Natur kommt Platin in gediegener Form meist zusammen mit anderen Platinmetallen vor wie Palladium, Rhodium, Ruthenium, Osmium oder Iridium. Platinminerale sind unter anderem Sperrylith (Platinarsenid) und Geversit (Platinsulfid). Die wesentlichen Fundstellen sind im Merensky Reef in der Republik Südafrika, in Sudbury/Kanada, im Ural und in Stillwater/USA. Ein sehr seltener Fund war ein 12 Kilogramm schwerer Platinnugget, der 1843 im Ural entdeckt wurde. Silbrig glänzend und stabiler als Gold, wird Platin gern zur Fassung wertvoller Edelsteine verwendet. Es lässt sich aber auch sehr gut zu feinen Folien und Drähten verarbeiten. Aus nur 30 Gramm Platin kann man einen 3,2 Kilometer langen Draht ziehen.
Name: Susan Mueller E-Mail: ralf-richter1@gmx.de
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