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Ein Leben ohne Telefone können sich die meisten Menschen heute nicht mehr oder kaum noch vorstellen. Dabei ist es in Jahren gesehen noch nicht einmal so lange her, das es als absoluter Luxus galt, ein privates Telefon zu besitzen. Nur die oberen Zehntausend konnten sich leisten, einen eigenen Anschluss zu Hause legen zu lassen. Erst in den fünfziger Jahren des letzten Jahrtausends änderte sich in Deutschland etwas an diesem Sachverhalt. Vielen Menschen aber blieb bis in die siebziger Jahre hinein nur der Weg zur Post, um dort ein Ferngespräch zu führen. Das war der Zeitpunkt, zu dem das Schreiben und Verschicken von Briefen noch eine absolute Hochkonjunktur hatte. Erst als die Preise für die Telefonie sanken und gleichzeitig die Einkommen stiegen, kam die Zeit das sich die meisten Normalbürger Telefone leisteten.
Heute ist ein Festnetztelefon nichts Besonderes mehr und gilt als Standard, der schon zum Existenzminimum hinzugerechnet wird. Auf Der Ebene des Mobilfunks haben ebenfalls drastische Änderungen stattgefunden. Nicht mehr via Funkgerät wird sich verständigt, sondern über Handys, mit denen man sich in das GSM- oder sogar UMTS-Netz einwählt. Das erste Handy war noch sehr groß und hatte lediglich eine Funktion zum Telefonieren. Mittlerweile ist selbst eine Digitalkamera im Mobiltelefon eher die Regel denn die Ausnahme.
Telefone gehören zum Leben der Menschen dazu wie Fernseher und andere Haushaltsgegenstände. Sowohl Telefone, als auch das telefonieren selbst ist lange nicht mehr so teuer, wie in der Anfangszeit. Sowohl für das Handy, als auch im Festnetz gibt es Flatrates, die einem ermöglichen, für einen Grundbetrag ohne weitere variable Kosten zu telefonieren.
Auch die äußere Gestalt der Telefone hat sich gewandelt. Fun-Telefone sind heute begehrte Sammelobjekte, die gern zum Geburtstag verschenkt werden. klm tb
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