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Der Muttertag kommt jedes Jahr so zuverlässig wie ein Uhrwerk und dennoch vergisst man diesen Tag in der Regel, obwohl einen die Werbung schon wochenlang darauf hinweist. Die Mutter nimmt es in der Regel gelassen und gibt vor, ihr sei es wichtiger man helfe ihr auch während des Jahres, ohne dass sie tausendmal darum bitten muss. Insgeheim hätte sich die Frau Mama natürlich trotzdem über ein vernünftiges Geschenk gefreut. Vernünftig sind ganz klar solche Geschenke, die ausdrücklich nichts mit der Führung eines Haushaltes zu tun haben. Insbesondere für den Ehemann gilt, diese Dinge kann man das ganze Jahr über besorgen und sollten auch nicht als Geschenk daherkommen.
Echte Geschenke und Geschenkideen zum Muttertag bedürfen vielmehr der Phantasie. Wer sich nicht groß anstrengen will, geht eben in die Parfümerie oder zum Juwelier. Man kann sich aber auch ein wenig mehr ins Zeug legen und der Ehefrau mal einen schönen Kurztrip in Form einer Städtereise oder einem Wellness-Urlaub schenken. Geht man dabei noch auf persönliche Vorlieben ein, dann ist das noch viel besser.
Die Kinder haben es da einfacher. Die Jungs können ein buntes Bild malen und die Mädchen einen Untersetzer häkeln. Das hat die Mama zwanzig bis vierzig Jahre zuvor auch so gemacht und weckt sicher positive Kindheitserinnerungen.
Den Vätern sei noch einmal erklärt, dass der Blumenstrauß eine Selbstverständlichkeit ist und nicht das Geschenk selber. Die Blumen kommen also „on top“. Zwar ist das für die Frauen nur deshalb selbstverständlich, weil sie keine Ahnung haben, was Blumen so kosten, aber da muss man durch. Die genannten Empfehlungen gelten übrigens auch zum Valentinstag! klm
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